RB Indien – Nepal

 

Indien ist mit 1,3 Milliarden Menschen das zweitbevölkerungsreichste Land der Welt (China 1,4 Millarden). Die Amtssprache ist Hindi und Englisch. Nach der Einschätzung von Ökonomen wird Indien im Jahre 2018 zur 5. größten Wirtschaftsmacht aufsteigen.

Der Flug über Abu Dhabi verlief reibungslos und wir landetet am frühen Morgen in Dehli.

Neu Dehli ist die Hauptstadt von Indien mit 21 Mill. Einwohner und die zweitgrößte Stadt der Welt.

Nach kurzen Fahrt trafen wir gegen 5 Uhr früh im Hotel ein. Leider waren die Zimmer erst ab 11 Uhr fertig und wir saßen total übermüdet in der Hotel Lobby herum.

Trotzdem ging es gleich weiter zu einer Fahrt in die Innenstadt und um Alt Dehli zu besichtigen.

Für uns unvorstellbar wie die Berge von unsortiertem Müll am Straßenrand und im Gelände herum liegen. In Indien gibt es keine zentrale Müllentsorgung, einige private Firmen kaufen den „Müllmänner und vor allem Müllfrauen und vielen Kindern“ den sortierten Abfall ab. Mit bloßen Händen wühlen die Menschen im Müll und sortieren diesen nach Plastik, Metall und anderem um es zu verkaufen.

 

Für ein Kilo altes Eisen bekommt man 8 Rupien (10 Cent), für unbenutztes Eisen 15 und für Plastik 6 Rupien. Am meisten gibt es für Haare. Dafür bekommen die Sammler bis zu 1000 Rupien pro Kilo (14 €).

Auf die Menschen verachtenden Einstellungen gegenüber Frauen und Mädchen möchte ich nicht weiter eingehen, denn es ist unglaublich. Indiens Frauen werden in vielerlei Hinsicht diskriminiert: Misshandlung, Abtreibung weiblicher Föten, Entführung und Vergewaltigung sind keine Einzelfälle, sondern ein Massenphänomen. Im Ergebnis davon fehlen in Indien etwa 63 Mill. Frauen.

 

 

Die Innenstadt von Neu Dehli und auch Alt Dehli sind recht sauber, dort putzen täglich viele Frauen die Straßen und Gehwege damit die Touristen keinen schlechten Eindruck bekommen. Der erste Eindruck von Indien war schon mal erschreckend für uns.

 

Mit einer Rikscha fuhren wir durch Alt Delhi. Halsbrecherisch ging es auf etwa 2 m breiten Wegen zwischen den vielen kleinen Geschäften langsam vorwärts. Es kamen uns auch Motorräder, Fußgänger, Warentransporter in der Enge entgegen, durch lautstarkes Hupen oder Geschrei versuchte jeder sich Vortritt zu verschaffen.

Die vielen kleinen, interessanten Geschäfte konnten wir leider nicht anschauen, dafür fehlte die Zeit.

 

Dann folgte noch ein Spaziergang vorbei am Roten Ford.

Das Rote Fort in Delhi ist eine Festungs- und Palastanlage aus der Epoche des Mogulreiches. Sie wurde zwischen 1639 und 1648 für den Mogulkaiser Shah Jahan erbaut. Ihren Namen erhielt sie von der charakteristischen roten Farbe des für die Festungsmauern verwendeten Sandsteins.

 

Die 18 bis 34 Meter hohe mit Zinnen bewehrte Mauer des Roten Fort hat eine Gesamtlänge von 2,4 Km.

Das ist nicht nur eine Touristenattraktion, sondern auch sehr viele Einheimische schauen sich das Ford an.

 

Weiter ging es zum Sikh-Tempel Gurudwara Bangla Sahib. Der Tempel wurde an der Stelle errichten an dem der achte von zehn Sikhs-Gurus, Guru Har Krishnan, in Delhi seine Lehren verkündigte.
Um 1664 war der Tempel nur ein einfacher Bungalow. 1783 wurde er als Tempel wiederaufgebaut. Sein aktuelles Aussehen erhielt er in der letzten Bauphase 1947.

 

Bevor man ihn betritt muss man die Schuhe ausziehen und eine Kopfbedeckung anlegen, das Fotografieren ist verboten.

 

Tempel Bilder aus Web

 

 

 

In der Großküche werden täglich etwa 10 000 Essensportionen zubereitet und an Bedürftige verteilt.

Die Menschen machen das freiwillig und bringen auch die Zutaten dafür kostenlos mit.

Wir setzten uns auch kurz auf den Boden um den Zeremonien des Gottesdienstes beizuwohnen.

Der Sikhismus ist monotheistisch ausgerichtet (Anhänger erkennen nur einen Gott an wie z. B. im Christentum).
Der eine Gott (Hari) lenkt die Geschicke der Menschen. Für die Sikhs steht die Suche nach Weisheit an erster Stelle, erst danach folgen religiöse Rituale und Gebote. Materialismus und Egoismus sollen überwunden werden. Wie im Hinduismus, glauben die Sikhs an das Karma, das Nirwana und auch an die Seelenwanderung.

 

Eine kurze Fahrt durch die Stadt schloss sich an. Allerdings ohne Halt, sodass wir nur aus dem Bus fotografieren konnten. Der Verkehr ist chaotisch. Verkehrsregeln gibt es nur theoretisch. Auch den Blinker benutzt kaum ein Inder, wenn er die Spur wechseln oder abbiegen will. Stattdessen wird gehupt und gezwängt. In Indien gibt es weltweit die meisten Verkehrstoten.

 

Parlamentsgebäude

 

 

Am nächsten Tag ging es in die ca. 260 km westlich von Dehli gelegene kleine Stadt Mandawa.

Auf dem Weg dorthin überall Schmutz und Müll. Eine öffentliche Toilette zu besuchen habe ich mir verkniffen, denn das war unmöglich.

 

 

Die Stadt Mandawa wurde etwa im 16. Jahrhundert in Rajasthan von moslemischen Kaufleuten gegründet indem man prunkvolle Havelis (Kaufmannspaläste) errichtete die wie Wehrburgen aussehen um einen Innenhof gebaut wurden. Sie zeigen sich heute sehr verwahrlost, da es meist Privateigentum ist und für eine Renovierung kein Geld vorhanden ist.

Man findet an fast allen Türen Ganesha, den glückbringenden Gott mit dem Elefantengesicht.

Die Havelis wurden prächtig ausgeschmückt indem man viele Alkoven Balkone mit geschnitzten Fenstern anbaute und die Wände der Herrschaftshäuser von ortsansässigen Künstlern bemalen ließ.

 

 

Am nächsten Tag ging unsere Fahrt nach Jaipur. Jaipur ist die Hauptstadt von Rajasthan.

Nicht nur das auch auf diesem Weg die Verkehrsverhältnisse katastrophal sind auch die unmöglichsten Fahrzeuge mit unvorstellbaren Ladungen kommen einem entgegen.

 

Überall am Straßenrand wird Zuckerrohrsaft verkauft.

 

 

Der erste Besichtigungstermin war der Birla Mandir Tempel. Der Tempel ist Lord Vishnu (Narayan), dem Erhalter und seiner Gemahlin Lakshmi, der Göttin des Reichtums, gewidmet. Er befindet sich am Fuße der Festung Moti Dungri. Dieser Tempel bildet eine der schönsten Sehenswürdigkeiten von Jaipur. Der Bau des Tempels begann 1977 und dauerte bis 1985. Am 22. Februar 1985 wurde die Tempelgottheit angerufen und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

 

 

Weiterhin besichtigten wir erst am Nachmittag, da es ständig mehr als 45° waren, das Observatorium in Jaipur Jantar Mantar, es wurde von 1727 bis 1733 errichtet.

Es beherbergt 14 nach astronomischen Gesichtspunkten entworfene Bauwerke.

Die Astronomie hat in Indien eine Jahrtausende alte Tradition.

 

Der Palast der Winde“ Hava Mahal folgte ebenfalls noch am Nachmittag.

Der Maharadscha Sawaj Pratap Singh (1778-1803) ließ das Gebäude 1799 als Teil des Stadtpalastes errichten, um seinen Hofdamen die Möglichkeit zu geben, das Geschehen auf der Straße zu beobachten, ohne selbst gesehen zu werden. Das fünfstöckige Gebäude mit der wabenartigen Fassade besteht aus rotem und rosa Sandstein mit Verzierungen aus Branntkalk. Die Fassade zur Straße enthält 953 kleine, kunstvoll gestaltete und vergitterte Fenster, die eine ständige Luftzirkulation gewährleisten. Die Gitterfenster (Jalis) ermöglichten es den Frauen des Hofes, unbeobachtet das Treiben auf der Straße verfolgen zu können.

 

 

Das Rote Fort in Agra ist eine Festungs- und Palastanlage aus der Epoche der Mogulkaiser und diente im 16. und 17. Jahrhundert als Residenz der Moguln. Im Jahre 1983 wurde das Rote Fort in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.

 

 

Das Fort Amber ist eine eindrucksvolle Festung aus der Zeit der Mogulherrschaft. Das Fort Amber war der Fürstenpalast der Kachchwaha-Dynastie, bevor Jaipur zur Residenzstadt wurde.

 

 

Es gab noch einen Zwischenstopp im Dorf Abhaneri wo wir den alten Stufenbrunnen Chand Baori und den Tempel Harshat Mata besichtigten.

 

Der Chand Baori ist mit knapp 20 Meter Tiefe der größte und tiefste Stufenbrunnen Indiens. Der 1200 Jahre alte Brunnen verfügt über 13 Stockwerke und hat ca. 3500 Stufen.

Neben dem Brunnen befindet sich der Tempel Harshat Mata. Bei 46° war es nicht so sehr lustig dort herum zu steigen.

 

Ebenfalls auf dem Weg nach Agra besichtigten wir die Geisterstadt Fatehpur Sikri, die "Stadt des Sieges", nannte der Großmogul das Ensemble, das damals im Jahr 1571 wie eine Stadt aus Tausendundeine Nacht in der kargen Ebene aufragte: karminrote Paläste mit spinnwebfein gemeißelten Fenstern aus Marmor, orientalisch verzierte Harems- und Herrschaftsgebäude mit persischen Kuppeln, blau glasierten Ziegeln und verblichenen goldenen Wandmalereien, dazu Gerichtshallen und ein luftiger fünfstöckiger Aussichtsturm, den heutige Besucher nicht betreten dürfen.

Unser Reiseleiter zeigt auf den Haremstrakt, wo die 300 Konkubinen des Großmoguls lebten, dazu noch das Haus der Maryam, der christlichen Gemahlin und der kleine Palast seiner muslimischen Frau Sultana aus der Türkei.

 

Am nächsten Morgen besuchten wir den Keoladeo Nationalpark, ein angebliches Vogelparadies.

Viele Vögel bekamen wir aber nicht zu sehen.

 

Nun kam der Höhepunkt der Reise das Taj Mahal. Die Sicherheitsvorkehrungen entsprechend denen eines Flughafens. Überschuhe für die Innenräume werden ebenfalls ausgegeben.

 

Das Gebäude steht auf einer 100x100m großen Plattform mit einer Höhe von 58 m und einer Breite von 56 m.

 

Der Taj Mahal Indiens gehört zum UNESCO Weltkulturerbe.

Der muslimische Mogul Shah Jahan ließ das Monument für seine im Jahr 1631 verstorbene Frau Mumtaz Mahal, seiner großen Liebe, errichten. Seit dem Jahr 1648 steht das aus weißem Marmor gebaute Taj Mahal, dessen Gartenanlage dem im Koran beschriebenen Paradies nachempfunden ist.

Der Taj Mahal steht am Ufer des Yamuna, über den ein früherer Mogulherrscher voller Entzücken sagte: "Sein Wasser ist süßer als Nektar." Heute brüten in der stinkenden Kloake massenhaft Insekten. Zum Glück war das Gebäude noch nicht eingerüstet, wie es für Reinigungsarbeiten vorgesehen war.

Wir waren auch am frühen Morgen (6 Uhr) da, aber eben auch andere Touristen und Einheimische.

Es ist ein beeindruckendes Gebäude, wenn man bedenkt das der Mogul es aus Liebe zu seiner verstorbenen Frau errichten ließ.

 

Dreck, Armut, Elend, Lärm und lästige Händler sind im Vordergrund des Landes.

Vergewaltigung ist in Indien nach wie vor an der Tagesordnung, klagt 

die Leiterin des Centre of Social Research in Delhi. Die Situation habe sich in letzter Zeit eher noch weiter verschlechtert.

"Besonders in Nordindien gibt es eine regelrechte Vergewaltigungs-Kultur", so die Aktivistin. Allein in dem an die indische Hauptstadt Delhi angrenzenden Bundesstaat Haryana habe es im Jahr 2017 rund 115 Gruppenvergewaltigungen gegeben. Und das habe mit der indischen Gesellschaft an sich zu tun. In Indien ist sexuelle Gewalt gegenüber Frauen gesellschaftlich tief verankert und Teil einer umfassenden Benachteiligung und Unterdrückung. Diese schließe auch Polizei und Justiz mit ein.

 

Nun sollte jeder selbst entscheiden, ob er dieses Land besucht oder eher auf die Sehenswürdigkeiten unter diesen Umständen lieber verzichtet.

 

Wir waren sehr enttäuscht zumal uns auch die Temperaturen zwischen 42-46° zusätzlich zu schaffen machten.

Damit war Indien abgehackt und es ging weiter nach Nepal.

Nepal

Nepal mit der Hauptstadt Kathmandu liegt mit 29 Mill. Einwohnern zwischen Indien und China. Es ist eigentlich ein Land was vorwiegend von Bergsteigern und Trekking Touristen besucht wird.

 

Die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen liegt bei 53,5 Jahren.  

Die relative niedrige Lebenserwartung reflektiert sich in der schlechten Medizinischen Versorgung. Ein Arzt betreut etwa 50.000 Patienten. Zu den vielen Analphabeten gehören etwa 85% der Frauen und 59% der Männer. Mittlerweile können etwa 30% der Bevölkerung lesen und schreiben. Die Arbeitslosenquote liegt bei 40%.

Nepal ist eines der ärmsten und am wenigsten entwickelten Länder der Welt. Trotz internationaler Hilfen zur Stabilisierung des Landes sind nepalesische Kinder in der Ausübung ihrer Rechte eingeschränkt.

 

Dazu kommen noch Naturkatastrophen wie die zwei Erdbeben 2015, sie forderten Opfer von mehr als 7.000 Menschen, wobei mehr als die doppelte Anzahl verletzt wurde. Circa 8 Millionen Menschen waren von der Zerstörung betroffen, wobei mindestens 2 Millionen Menschen ihr Heim verloren.

Abgesehen von den menschlichen Tragödien und den Sachschäden, die in die Milliarden reichen, zerstörte das Erdbeben wertvolle Kulturgüter.

Heute sind die Spuren der Zerstörung noch überall sichtbar, wobei man sagen muss, dass vieles schon wiederaufgebaut wurde.

 

 

Wir landeten in Kathmandu und begannen von dort die Rundreise. Erstes Ziel war der Tempel Swayambhunath ein Tempelkomplex, der im Westen von Kathmandu auf einem Hügel erbaut ist.

 

Swayambhunath gilt neben Borobudur auf Java in Indonesien, den wir auch schon gesehen haben, als eine der ältesten buddhistischen Tempelanlagen der Welt.

 

Er besteht aus einem prächtigen Kuppelstupa sowie einer Vielzahl von Schreinen und Tempeln. Jeder Tempel ist sehr reich verziert und reich mit Gold und lebhaften Gebetsfahnen geschmückt, obwohl es nicht nur das spirituelle Dekor ist, das die Besucher anzieht.

Wer will, kann über eine lange steile Treppe mit 365 Stufen und einer Steinplatte mit den Fußabdrücken Buddhas nach oben steigen.

Dieser heilige Wallfahrtsort beherbergt auch Hunderte von Affen, die für tibetische Buddhisten und Hindus als heilig gelten.

 

Von der Spitze des Hügels kann man ein Panorama des Kathmandu-Tals sehen.

 

Der Legende nach war im Kathmandu Tal einst ein großer See, aus dem Lichtfontänen stiegen. Ein Bodhisatva (erleuchtetes Wesen) kam nach einer Vision zu dem See, um Buddha zu huldigen. Nachdem er den See nicht überqueren konnte, warf er an dieser Stelle Lotussamen hinein. Eine Lotusblüte wuchs, aus der eine blaue Flamme leuchtete. Über viele Jahre beteten die Gläubigen den See mit dem Lotus an. Swayambhunath bedeutet daher auch: „Der aus sich selbst erstandene Gott.“ Hier wurde Buddha in seiner Urform angebetet.

 

Am nächsten Vormittag besuchten wir den Straßenmarkt der Stadt mit einem kleinen Rundgang durch die Stadt Kathmandu.  

Es reihen sich endlos viele kleine Geschäfte aneinander. Dazwischen einige Tempel und diverse Handwerker.

 

 

Am Nachmittag wurde der Stupa von Bodnath besichtigt.

 

Die Zufahrt war eine total desolate völlig verschlammte Straße, da kurz davor ein Regenschauer runterkam.

 

Der Stupa von Bodnath ist nach den vier Himmelsrichtungen ausgerichtet. Auf drei Terrassen in Mandalaform erhebt sich die 15 m hohe große Kuppel. Mit dem Sockel hat man so 4 Ebenen welche die Erde symbolisieren die Kuppel symbolisiert das Wasser.

Gläubige Hindhi umkreisent den Stupa mehrmals im Gebet.

 

 

Am nächsten Tag fuhren wir nach Nagarkot. Die Straßen bestanden teils nur noch aus Löchern in allen Tiefen. Der Bus schaukelte in 30 Grad nach links und rechts um diese zu umfahren. Wir dachten jeden Moment er fällt um.

 

 

 

 

Besichtigung des ältesten Tempel Nepals Changu Narayan. Der Changu Narayan gilt als ältester (464 n. Chr.) noch existierender Hindu-Tempel des Kathmandutals und liegt auf einer Höhe von 1541 m.

Der Tempel wurde dem Gott Vishnu geweiht und wird besonders von den Hindis in Ehren gehalten.

Auch hier wurden einige Dinge beim Erdbeben zerstört und man ist immer noch dabei die Schäden zu beheben.

 

Unser Hotel in Nagarkot lag zwar etwas abseits aber von unserem Balkon bot sich ein schöner Blick ins Tal und auf den Himalaya. Leider verschwand der Nebel nicht, sodass uns dieser Anblick verwehrt blieb und wir uns mit einer Postkarte des Hotels begnügen mussten. Laut Angabe des Reiseleiters wäre der Oktober die bessere Reisezeit.

 

Bild vom Hotel

 

Da wir an der strapaziösen Bergwanderung nicht teilnahmen besuchten wir den Ort.

 

Am nächsten Tag ging es zu unserer letzten Station nach Dhulikel.

Dhulikhel ist eine Stadt ca. 25 km östlich von Kathmandu.

Die Stadt liegt direkt an der Überlandstraße, welche Kathmandu mit Tibet verbindet. Von hier soll man einen ausgezeichneten Blick auf das Dach der Welt haben, leider lag wieder alles im Nebel Dunst.

 

Wir besichtigten das Kloster Namobuddha.

Aus buddhistischer Sicht ist Namo Buddha eine der wichtigsten religiösen Stätten Nepals. Es gibt drei große buddhistische Wallfahrtsorte: Boudha Stupa, Swayambhunath Stupa und Namo Buddha.

 

Da wir von unten weder die Himalayakette und auch nicht den Everest sehen konnten entschlossen wir uns zu einem Rundflug mit einem Kleinflugzeug.

Die letzte Chance bot sich nochmals von Dhulikhel, denn der erste Versuch scheiterte am Wetter.

Morgens um 5 Uhr ging es zum Flughafen von Kathmandu. Da die Straßen sehr schlecht sind starteten wir so zeitig, um den nur 30 km entfernten Flughafen zu erreichen.

Es ist ein unvergleichliches Erlebnis diese hohen Berge von oben zu sehen. Eine genaue Bezeichnung der einzelnen Gipfel ist mir allerdings nicht möglich dafür ging es zu schnell und auch nicht alle Fotos sind entsprechend geworden.