Afrika- Reise

Die afrikanische Nationalblume ist die Protea.

 

 

 

Nach einem Zwischenstopp in Johannesburg erreichten wir nach 17 Stunden unser Hotel in Kapstadt. Kapstadt, 3,7 Mill. Einwohner, offiziell City of Cape Town ist nach Johannesburg die zweitgrößte Stadt Südafrikas.

Seit 2004 ist dort der ausschließliche Sitz des südafrikanischen Parlaments. Den Namen erhielt Kapstadt nach dem Kap der Guten Hoffnung, das etwa 45 Kilometer südlicher liegt und eine Hauptgefahr auf dem Seeweg nach Indien darstellte. Ein geläufigerer Name für Kapstadt ist “Mother City”, “Mutterstadt”, es ist ein liebevoller Spitzname, der weltbekannt ist und unter Einheimischen wie Besuchern gleichermaßen verwendet wird. Warum Mutterstadt, Erklärungen dazu gibt es verschiedene. Eine davon: “In den 30 er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde in einer Kapstädter Zeitung geschrieben, dass Kapstadt die einzige Stadt in Südafrika sei, die sich selbst als Metropole bezeichnen darf. Die Öffentlichkeit hatte sich an diese Bezeichnung gewöhnt und weil das Wort ‘Metropolis’ vom griechischen Wort ‘meter’ oder ‘metros’ abgeleitet ist, was ‘Mutter‘ bedeutet und ‘polis‘ die griechische Bezeichnung für “Stadt“ ist, war der Spitzname der ‘Mutterstadt‘ geboren. Dem zufolge kennen wir heute die Stadt als Mutterstadt.“

 

Da es keine Zeitverschiebung gibt, entfiel auch der Jetlag. Für eine Sightseeing-Tour war es leider zu spät, da die letzte Tour bereits 17 Uhr gestartet wurde. Von der Dachterrasse unseres kleinen Hotels hatten wir einen perfekten Blick zum Tafelberg.

 

Am Vormittag des nächsten Tages machten wir einen Heli Flug über Kapstadt

Der Rest unserer 10- köpfigen Reisegruppe kam mittags an. Da es wolkenfrei und nicht windig war, schlug unserer Reiseleiterin Lucia vor, den Tafelberg als erstes zu besuchen.

Der Tafelberg gehört zu den meist besuchten Touristenattraktionen in Südafrika. Der höchste Punkt des Tafelberges am nordöstlichen Ende des Felsplateaus beträgt 1087 m. Auch der daneben liegende Löwenkopf …Lions Head… war sehr schön zu sehen.

Die Fünf-Minuten-Fahrt zum Gipfel des Tafelbergs bietet eine 360°Aussicht auf Kapstadt, das Meer und die benachbarten Berge, da sich der Boden der Gondel während der Fahrt dreht.

 

 

Oben angekommen genießt man eine spektakuläre Aussicht. Das Gebiet auf der Spitze des Berges ist überraschend groß, und es gibt viele Pfade um das Plateau zu besichtigen.

Am nächsten Morgen fuhren wir mit einem Boot vom Hafen Hout Bay aus zu den Robben. Die Robbeninsel Duiker Island liegt nur wenige hundert Meter vom Festland entfernt.

Im Südafrikanischen Sommer tummeln sich auf Duiker Island zwischen 4 bis 8 Tausend Robben, aber auch Kormorane und andere Seevögel.

 

Danach stand ein Besuch von T-Bag-Design auf dem Plan. Es ist ein von unserer Reisegesellschaft, Chamäleon, gefördertes Projekt.

Bei T-Bag Designs entstehen aus gebrauchten Teebeuteln Kunstwerke. Die Teebeutel, werden zunächst geleert und getrocknet, danach werden sie zu vielen afrikanische Kunstwerke weiterverarbeitet. Jill Heyes, Kunst-Erzieherin und die Gründerin von T-Bag Designs, kam mit ihrer Familie 1996 nach Südafrika. Erschüttert von der vorherrschenden Armut in ihrer Nachbarschaft im Township Imazamo Yethu (auch Mandela Park genannt), fasste sie den Entschluss, sich für die dort lebenden Menschen einzusetzen, um ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen. Bei T-Bag arbeiten Menschen aus dem Township die kein weiteres Einkommen haben.

 

Auch der Besuch der Pinguinkolonie wurde noch absolviert.

Es folgte eine kurze Besichtigung des Stadtparks von Kapstadt.

Am Abend waren wir noch in Waterfront, das Gebiet besteht aus einem restaurierten Werft- und Hafenviertel rund um die beiden historischen Becken des Hafens von Kapstadt.

Es ist heute eine der Hauptattraktionen für Urlauber und Touristen aus aller Welt, als eine gastronomische Einkaufsmeile.

Am nächsten Tag besuchten wir das District Six Museum in Kapstadt.

Im Jahre 1867 wurde der sechste Stadtbezirk, District Six, als Wohngegend für frei gelassene Sklaven, Arbeiter und Immigranten gegründet. Durch die zunehmende Rassentrennung und die Apartheid Gesetze, war ab 1966 dieses Gebiet ausschließlich der weißen Bevölkerung vorbehalten.

Grausame Szenen spielten sich in den zwei Jahrzehnten nach Gesetzeserlass ab. Die Einwohner wurden gezwungen, ihr Stadtviertel zu verlassen und mussten in die Cape Flats (ein flaches, sandiges Gebiet südöstlich des Kapstadter Zentrums) umziehen. Bulldozer rollten an und planierten alles ein, nur Gotteshäuser blieben stehen. Im Museum wird die Geschichte dargestellt.

Nun ging es mit einer Tagestour zum Kap der Guten Hoffnung, das am Südwest-Zipfel des afrikanischen Kontinents in der Provinz Westkap liegt. Das gut 40 km von Kapstadt entfernte Kap ist nicht, wie viele vermuten, die südlichste Spitze Afrikas (das ist das Kap Agulhas), sondern die südwestlichste.

Für die Bezeichnung „Kap der Guten Hoffnung“ gibt es mehrere Theorien keine ist 100%ig sicher.

1488 umsegelte der portugiesische Seemann Bartolomeu Diaz auf dem Weg nach Indien dieses markante Kliff. Diaz nannte angeblich diese Felsspitze „Cabo das Tormentas“, was treffenderweise mit „Kap der Stürme“ übersetzt werden kann. Andere Quellen meinen, dass Diaz bzw. der portugiesische König bereits den Namen „Cabo de Boa Esperança“, also „Kap der guten Hoffnung“ verwendete.

Mit einer Zahnradbahn fuhren wir zum Aussichtspunkt.

Die letzten Meter zum Leuchtturm mussten wir zu Fuß zurücklegen.

 

 

Man hat einen überwältigenden Blick über das Kap der Guten Hoffnung.

Wie die meisten Touristen, hielten wir auch an der berühmten Tafel am Cap zu einem Fotostopp.

Am nächsten Tag ging es weiter in Richtung Paarl zum Denkmal der Sprache Afrikaans.

Afrikaans ist aus dem Neuniederländischen des 17. Jahrhunderts entstanden. 1925 wurde in Südafrika das Niederländische als Staatssprache abgeschafft und Afrikaans neben Englisch als Amtssprache anerkannt. Gemeinhin wird Afrikaans als eine Mischung von Niederländisch, Deutsch und Englisch wahrgenommen.

Es ist die Sprache der Buren, zumeist niederländischer, aber auch deutsch- und französischsprachiger Siedler.

Die Sprache wird von Weißen und Farbigen gesprochen, Schwarze meiden sie, da sie die Sprache der Unterdrücker ist. Sie ist nach Englisch die zweite Unterrichtssprache, wogegen Schwarze immer wieder aufbegehren um dies abzuschaffen. Es hat schon mehrfach Proteste an Universitäten gegeben.

Das Denkmal besteht aus verschiedenen Strukturen und symbolisiert die Einflüsse unterschiedlicher Sprachen und Kulturen auf das Afrikaans.

 

A - Zeigt die gesprochen Sprachen in Südafrika an, wodurch die Sprache Afrikaans entstanden ist. Niederländisch – Französisch – Portugiesisch und Deutsch.

 

B - Zeigt afrikanische Sprachen an,  bevor die Sprache Afrikaans entstanden ist – durch Malaiisch und  Portugiesisch. Diese Einwanderer kamen aus Asien. Den gesamten Teil vom Denkmal sehen Sie in der Mitte an den  Treppenstufen.

C - Zeigt die ursprünglichen Sprachen aus Südafrika und Afrika an, bevor die Sprache Afrikaans entstand – wie Zulu, Sotho und Xhosa.

D - NP van Wyk Louw beschrieb die Sprache Afrikaans als eine Brücke zwischen den Sprachen von Europa  und Afrika.

F - Der kleine Turm zeigt Ihnen die Republik von Südafrika, der Heimat und Geburtsort von der Sprache Afrikaans. Die Säule ist ca. 26 m hoch.

 

Danach ging es zu einer Weinprobe auf das Weingut Anura in Stellenbosch.

ANURA Vineyards ist ein Familien-Unternehmen seit 1990, das am Kap in der Mitte zwischen Paarl und Stellenbosch am Fuße des Simonsbergs liegt.

Das Stellenbosch Village Museum schauten wir ebenfalls an. Es umfasst derzeit vier Häuser und ihre Gärten. Jedes dieser schönen Häuser repräsentiert eine andere Periode in der architektonischen Entwicklung.

Die Häuser, ihre Innenräume und ihre Gärten wurden schön restauriert,möbliert, bepflanzt und dekoriert, um den besonderen Stil und Geschmack der Zeit zu veranschaulichen. Leider hat es in Strömen geregnet worüber sich jeder Einheimische freute.

Bilder Web

Durch das Breede River Valley ging es weiter auf der Route 62 von der Südküste bis in die Halbwüste der Kleinen Karoo nach Oudtshoorn.

Die Route 62 gehört zu den schönsten Reiserouten durch Südafrikas. Sie verläuft durch die Weinanbaugebiete von Wellington, Tulbagh, Worcester, Robertson und Klein Karoo und ist damit eine der längsten Weinstrassen der Welt.

Oudtshoorn ist die bedeutendste Stadt der Kleinen Karoo. Sie ist gleichzeitig das Zentrum der südafrikanischen Straußenzucht.

Beim Stadtbummel durch Oudtshoorn war alles überfüllt, da gerade ein Musikfestival stattfand. Unserer Reiseleiterin hatte Plätze in einem Café, das von zwei Salzburgern betrieben wird, reserviert.

Auf dem weiteren Weg fuhren wir am letzten Gefängnis Mandelas vorbei.

Das Bild von Nelson Mandela als selbstloser, demütiger Freiheitskämpfer, der zum fröhlichen, freundlichen alten Mann wurde, ist im Westen gut etabliert. Nelson Mandela hatte mehr als ein paar Fehler, die Aufmerksamkeit verdienen. Er unterschrieb den Tod unschuldiger Menschen. Er war der Leiter von Um Khonto We Sizwe (MK), dem terroristischen Flügel des ANC und der südafrikanischen kommunistischen Partei. Bei seinem Prozess hatte er sich 156 Taten der öffentlichen Gewalt schuldig bekannt, einschließlich der Mobilisierung von terroristischen Bombenanschlägen, die Bomben an öffentlichen Orten, einschließlich des Bahnhofs von Johannesburg, anlegten.

 

Am nächsten Vormittag besuchten wir die Cango Tropfsteinhöhlen.

Die erste und größte Kammer ist etwa 90 Meter lang, 50 Meter breit und bis zu 18 Meter hoch.

Die normale Tour ist gut begehbar, aber auch eine Abenteuer Tour wird angeboten.

Am Nachmittag war die Tour zur Straußenfarm Mooinplaas vorgesehen.

Die Aufzucht der Strauße wird von unserem Reiseunternehmen unterstützt und somit hatten wir die Gelegenheit auch die Brutstation zu besuchen.

Heute gibt es in der Umgebung von Oudtshoorn gut 200 Farmer, die Strauße halten. Etwa 70 % der Federproduktion geht nach Europa, den Rest verarbeitet man in Südafrika zumeist für Staubwedel.

Nach neun Monaten erreichen die Vögel in Afrika bereits das Schlachtgewicht von 90 kg.

Strauße sind wertvoll, denn Fleisch, Haut und Federn werden genutzt. Alle neun Monate, um die Zeit der natürlichen Mauser, stutzen die Farmer ihren erwachsenen Straußen das Gefieder, wobei Federn der verschiedensten Qualitäten anfallen. Man rupft Strauße, dies ist jedoch für die Tiere nicht schmerzhaft, da die langen Federn geschnitten werden. Die schönsten Schwingen, welche Revuetänzerinnen zu Glamour verhelfen,

liefern die erwachsenen Männchen. Auch internationale Modeschöpfer haben die Straußenfedern zur Garnitur von Roben und Hüten wieder entdeckt. Das Straußenleder macht einen Großteil des Umsatzes der perfekt organisierten Straußen Industrie aus. Die warzenförmigen Erhöhungen, aus denen die Federkiele herauswachsen, erinnern an Reptilienleder.

Bekannte Modelabels stellen hochpreisige Bekleidung und

Taschen her.

 

 

 

Von Oudtshoorn ging es weiter nach Knysna.

Am Strand hatte man die Möglichkeit an einer Bootsfahrt teilzunehmen. Wir hielten uns auf der Terrasse des Strandhotels auf.

 

In Knysna fuhren wir zum Aussichtspunkt Eastern Head mit Aussicht auf die Lagune.

 

 

Von dort ging es zur Redbourne Lodge, unserem Quartier, was wieder einmal völlig abseits eines anderen Ortes lag.

 

 

Entlang der Garden Route liegt die Kleinstadt Plettenberg Bay. In die malerische Umgebung fügt sich das Qolweni Township.

Kindergarten und Schule werden von Chamäleon unterstützt.

Wir wurden von Hazel durch ihr Township geführt.

In Qolweni am Rande von „Plett“ wuchs sie auf. Hier wohnt sie heute immer noch. Hier kennt sie jeden, und jeder kennt sie. Inmitten der windschiefen Holz- und Wellblechhütten, in denen zu leben für Mitteleuropäer unvorstellbar ist, erzählt sie von den Fortschritten, die Qolweni in den letzten Jahren gemacht hat. „Früher gab es hier eine Wasserstelle, heute haben wir sieben“.

 

 

 

Besuch des Tsitsikamma-Parks.

 

 

Er liegt am Ende der Garden Route. Wir machten uns auf zu einer kurzen Wanderung (25 Min. je Richtung) zur Suspension Bridge, einer Hängebrücke über der Mündung des Storms River.

 

 

 

Nach weitere 3 km spazierten wir zu dem Big Tree einem 37 hohen Yellowwood-Baum (Umfang: 8,5 m; Alter: 800 Jahre).

 

Bild Web

Die nächste Attraktion bildete die Bloukrans River Bridge.Die 1984 fertig gestellte Brücke hat eine Gesamtlänge von 451 Metern und eine Höhe von 216 Metern über dem Tal. Sie ist damit die höchste Brücke Afrikas.Die Bloukrans Brücke gilt mit 216 m Höhe als höchste kommerziell betriebene Bungee – Jumping – Brücke der Welt.

 

Am nächsten Tag ging es in Richtung Busch und Safari. Der erste Besuch galt dem Addo-Elefanten-Nationalpark. Der Park wurde 1931 gegründet und bietet etwa 350 Elefanten, Büffeln, verschiedenen Antilopenarten und anderen Tieren einen sicheren Lebensraum. Neben Elefanten leben im Addo-Elefanten-Nationalpark Kudus, Afrikanischer Büffel, Elenantilopen, Südafrikanische  Kuhantilopen, Buschböcke, Warzenschweine, Steppenzebras, Spitzmaulnashörner, Hyänen und Leoparden.

Nach längerer Fahrt haben wir doch noch einige der Big Five gesehen.

Weiter zur nächsten Station Kenton on See. Unsere Unterkunft direkt im Nationalpark das Kariega Homestead.

 

Gleich am Nachmittag ging es mit unserer Rangerin Carrie zur Safari.Ein Erfolg, denn wir sahen Löwen , Buschbock, Gnus, Nyala, Impalas und Nashörner teils ohne Horn, man hatte es aus Sicherheitsgründen entfernt. Es wächst allerdings wieder nach. Am nächsten Morgen starteten wir bereist 5.30 Uhr, denn wir wollten die nacht aktiven Tiere sehen. Leider hatten wir kein Glück.

 

Video über die Tiere

 

https://www.youtube.com/watch?v=UPKkmxoHAD0

 

Nun hieß es Abschied nehmen von Südafrika und wir fuhren nach Port Elisabeth zum Flughafen, die Gruppenreise war damit beendet.

 

Unser Eindruck von Südafrika ist nicht unbedingt positiv.

Von einer Regenbogennation, wie sie Mandela proklamierte, ist man auch heute noch, weit entfernt.

Heute schwindet die Macht des ANC, unter anderem weil er mit zahlreichen Vorwürfen des Machtmissbrauchs konfrontiert ist. Obwohl die Schwarzen und  Farbigen 1994 eine Stimme erhielten, blieb ein Großteil der Wirtschaft von Weißen dominiert. Noch heute gibt es vielerorts eine faktische Rassentrennung, viele Schwarze leben in Armenvierteln (Townships), viele Weiße leben in abgeschirmten Quartieren.

Nun kann man nur hoffen, dass der neue Präsident die Korruption endlich abschafft und nicht, wie es sein Vorgänger vor hatte, weiße Afrikaner enteignet und des Landes verweist und es so zum Desaster wie im Nachbarland Simbabwe kommt.

Johannesburg hat uns am meisten schockiert. Ein jedes Grundstück ist mit hohen Mauern oder Zäunen umgeben, darauf noch Stacheldraht und elektrische Sicherheitsanlagen. Ein jeder wohnt in seinem privaten Gefängnis, einfach entsetzlich. Überfall auf Touristen kommt wohl selten vor, doch wir wurden am helllichten Tag in Kapstadt überfallen und beraubt.

 

 

Simbabwe und Botswana

 

Wir flogen zu den Victoria Fällen nach Simbabwe.

Das Erbe des Diktators Mugabe ist traurig.

Die Kornkammer Afrikas wurde Simbabwe einst genannt ,bis sich der Präsident zum Diktator entfaltete. Er hat sein Land ausgeraubt und unterjocht, und seit seiner Heirat mit Grace Mugabe 1996 betrachtete er das Land mehr und mehr als Privatbesitz seiner Familie. Er hat das Land in seiner 37-jährigen Herrschaft zu den ärmsten Ländern der Welt herab gewirtschaftet.

Die Arbeitslosenquote in Simbabwe ist die höchste in ganz Afrika.

Sein Nachfolger war enger Vertraute Mugabes und teils Vizepräsident. Er will die Demokratie wiederherstellen ??

2018 soll es freie Wahlen für eine neue Regierung geben.

Am Nachmittag orderten wir einen Heli Flug über die Victoria Fälle und den Nationalpark. Es ist einfach umwerfend die Landschaft von oben zu sehen.

Nicht nur der Wasserfall auch Büffelherden, Elefantenherden, Zebras und vieles mehr sind von oben einmalig.

 

  

Sonnenaufgang von der Terrasse der Ilala Lodge, die Gischt der Victoria Fälle als Rauch.

 

Am nächsten Vormittag hatten wir eine feuchte- bis regennasse Führung zu den Victoria Fällen.

Ab dem Aussichtspunkt 9/10 war nichts mehr außer Gischt zu sehen. Gut das wir den Heliflug gemacht hatten.

 Um auf die Brücke zu gehen fehlte uns die Zeit.

Schon am Nachmittag ging es weiter nach

Botswana.

An der Grenze mussten wir allerdings aussteigen und, nach dem Durchschreiten einer Desinfektions-Wanne, zu Fuß mit dem Gepäck nach Botswana gehen.

Der Fahrer unserer Lodge erwartete uns und brachte uns  wohlbehalten zu unserer interessanten Unterkunft.

Die Elephant Valley Lodge liegt etwas versteckt im Lesoma Tal im Chobe Forest, der sich zwischen Botswana und Simbabwe erstreckt und nur wenige Kilometer von Kasane entfernt ist.

Die Unterbringung ist ist festen Zelten.

Bilder der Website

Direkt vor unserem Zelt hatte nachts ein Krokodil die Wegbeleuchtung zerstört, war etwas unheimlich.

Da in Botswana absolutes Jagdverbot herrscht bewegen sich die Tiere frei ohne Einzäunung.

Der Tourismus macht 10% des Bruttoinlandsproduktes aus, da haben Landwirte in der Nähe der Reservate keine Chance, wenn sie über Probleme durch die Wildtiere klagen, die Felder zerstören.

Besonders gravierend ist es für die Buschleute die vom Jagen leben.

Nahmittags Safari mit unserem Ranger Simon, ein „kleiner Rambo“ im Auto bei dem unwegsamen Gelände des Chobe Nationalparks.

Auch am nächsten Tag gab er sich viel Mühe, so viel Tiere wie möglich, zu erreichen. Das gelang ihm auch bis auf den Leoparden den wir leider verpassten. Den Abschluss bildete die Bootssafari wo wir abermals viele Tiere in freier Wildbahn sahen.

 

Video über die Tiere

 

https://www.youtube.com/watch?v=ke0qUKGFHYI

  

Korrektur: sorry, in meinem Video hat der "Emu" ein "m" zuviel erwischt!!!