Reisebericht Donau Kreuzfahrt

 

Eine Flusskreuzfahrt war für uns mal etwas anderes, da wir bisher nur Hochseekreuzfahrten gewohnt waren.

Reiseverlauf

 

Dieses Mal probierten wir mal eine Kreuzfahrt auf der Donau. In Erwartung dessen, dass man rechts und links am Ufer immer etwas zu sehen hat. Dem war dann aber nicht so, da über lange Strecken die Ufer nur von Büschen und Bäumen gesäumt waren.

Wir waren mit der „MS Thurgau Ultra“  unterwegs;  ein Schiff, das bereits 2008 gebaut wurde und mehrfach den Namen gewechselt hatte. Das Schiff wird als Luxusklasse angepriesen. Unsere De Luxe Suite mit 22m² entsprach diesem Standard auch. Die Ausstattung und das Ambiente des Schiffes waren auch in Ordnung.

 

 

Die allgemeinen  Räumlichkeiten empfanden wir als beengend.

Die Donau ist der zweitlängste Fluss Europas. Bis zum Schwarzen Meer mussten wir 13 Schleusen passieren. Mit ihren 2860 km fließt sie durch 10 Länder.

Alle Ausflüge waren von dem kompetenten Reiseleiter perfekt organisiert.

Passau

Am Abend starteten wir bei strömendem Regen die Tour in Passau. Passau ist eine bayrische Universitätsstadt in Ostbayern. Sie liegt an der Grenze zu Österreich sowie am Zusammenfluss der Flüsse Donau, Inn und Ilz und wird deshalb auch „Dreiflüssestadt“ genannt. Mit ca. 50.000 Einwohnern ist Passau  die zweitgrößte Stadt des Landkreises. Von den 9 Schleusen bis Wien bekamen wir nichts mit, da sie in der Nacht passiert wurden.

Wien

war der erste Halt. Da man eine so wunderbare Stadt nicht in 4 Std. erkunden kann, blieb es bei einem Info- Durchlauf. Ich habe viele Jahre in Wien gelebt und so war es für mich  ein erfreuliches Wiedersehen. Für die anderen Gäste allerdings viel zu kurz.

 

Bei den alltäglichen abendlichen Informationen wurde uns mitgeteilt, dass es auf der Strecke eventuell zu Problemen kommen kann. Es gibt nach der Schleuse Gabcikovo eine Baustelle die für 4 Std. für alle Schiffe gesperrt wird. Sollten wir diese Stelle nicht bis 9 Uhr morgens passiert haben, würde uns die Sperrung betreffen.

Am nächsten Morgen konnten wir erfreut feststellen, dass wir diese Sperrung umgangen hatten. Weiter fuhr das Schiff durch Budapest. Es erfolgte ein ausführliche Beschreibung aller Sehenswürdigkeiten, an denen wir vorbeifuhren.

 

Nun ging die Fahrt weiter in Richtung Ordas, einem kleinen ungarischen Dorf in der Tiefebene.

Wir hatten einen Ausflug gebucht nach Kalocsa, der Paprikahochburg, und in die Puszta.

Die Puszta ist ein Landschaftsgroßraum in Ungarn, ähnlich dem österreichischen Burgenland. Sie wurde durch massive Rodungen geschaffen und vorwiegend als Viehweide genutzt. Einige Landgüter sind heute für den Tourismus ausgebaut worden. Der erste Halt war eine Vorführung mit Pferden, sowohl auf einzelnen Pferden als auch mit einem Kutschengespann. Wer schon einmal am Balaton war, wird dies auf  dem bekanntesten Landgut Szantodpuszta sicher gesehen haben. Weiter ging es nach Kalocsa, der Paprikahochburg. Dort gibt es das Paprikamuseum und es folgte auch eine Erklärung zum Anbau und der Ernte der Paprika. Lustigerweise wurde das von einer schon sehr betagten, liebenswerten Dame in Tracht vorgenommen. Es folgte noch die Besichtigung eines alten ungarischen Bauernhauses mit traditionellem Interieur.

 

 

Am Abend setzte das Schiff die Fahrt  in Richtung Belgrad fort.

 

Belgrad,

übersetzt „weiße Stadt“, daher der altertümliche Name Weißenburg, ist die Hauptstadt der Republik Serbien.

Wer zum ersten Mal in die älteste aller osteuropäischen Städte fährt, sollte nicht zu viel erwarten.

Während der Stadtrundfahrt hatten wir Gelegenheit  Altes, Schönes und Hässliches zu besichtigen. Bei mehr als 41 Grad war nichts davon wirklich beeindruckend, überall noch die Verehrung von Tito. Vieles erinnert an die ehemals sozialistische Vergangenheit. Man kann geteilter Meinung sein, aber Belgrad muss man nicht gesehen haben, es ist keine schöne Stadt.

Festung

Am nächsten Tag waren wir auf der Donau in Richtung „Eisernes Tor“ unterwegs.

 

Das Eiserne Tor ist ein Durchbruchstal an der Donau. Es liegt in den südlichen Karpaten, genauer zwischen den Serbischen Karpaten und dem Banater Gebirge, an der Grenze von Serbien und Rumänien.

Früher galt der Donaudurchbruch als gefährliche Schiffspassage und durfte nur mit Unterstützung von Lotsen befahren werden, aber seit der Regulierung ist es ein wildromantischer Flussabschnitt. Im Jahre 1971 wurde ein Staudamm mit Kraftwerk errichtet und die Naturgewalten gebändigt. Dieses Stauwerk „Eisernes Tor I“, hat eine Staumauer von etwa 1.000 m Länge und 58 m Höhe und verfügt über zwei Kraftwerke. An beiden Donauufern wurden Schleusen für die Schiffe integriert. Über den Staudamm führt eine etwa 1.500 Meter lange Straße, diese bildet zugleich den Grenzübergang nach Rumänien. Eine Passage führt quasi durchs „Niemandsland“.  Trotz aller Gefahr beginnt hier die schönste Strecke des Donaukessels. Über gut 100 Kilometer schlängelt sich die Donau hier durch dicht bewaldete Bergzüge. Mal liegt sie fast behäbig da, weitet sich bis zur Breite eines Sees aus und gibt den Blick frei auf tiefgrüne Wälder. Dann wieder zwängt sie sich durch enge Schluchten mit bis zu 300 m hohen Felswänden. An ihrer schmalsten Stelle ist sie gerade mal 150 m breit, dafür aber unheimliche  90 m tief.  Die bis zu 300 m hohen Steilwände scheinen teilweise regelrecht über dem Wasser zu schweben und bieten fantastische Fotomotive.

Da es dort keinen Halt gab, konnten wir alles nur vom Schiff aus ansehen.

 

Bukarest

 

Wir waren zu einer Rundfahrt in die Stadt aufgebrochen. Von der Anlegestelle des Schiffes bis nach Bukarest fuhren wir die 60 km auf einer sehr guten Straße. Wir kamen an vielen kleinen Orten vorbei, die teils recht verkommen aussahen.

Haus eines wohlhabenden Roma

Ein sehr kompetenter Reiseleiter gab uns viele gute Informationen.

Am Eingang zur Stadt stehen noch viele sozialistische Bauten, die sehr renovierungsbedürftig sind. Bukarest mit Umland  hat 2,2 Mill. Einwohner und laut Reiseleiter 1,6 Mill. Autos auf den Straßen, da sind Verkehrsprobleme programmiert.

1977 wurde das Gebiet um Bukarest von einem Erdbeben erschüttert, bei dem 1500 Menschen umkamen. Bei den Aufräumarbeiten begann eine neue Phase der Stadtentwicklung, die sich durch einen radikalen Umbau der Innenstadt auszeichnete.

Dabei wurden auch Teile der historischen Bausubstanz zerstört, was in der Innenstadt überall zu sehen ist. Nach dem Erdbeben sah Nicolae Ceausescu die Möglichkeit, die traditionelle urbane Struktur großer innerstädtischer Bereiche fast vollständig mit einem kolossalen politisch-administrativen Zentrum zu ersetzen und Bauten im sogenannten Zuckerbäckerstil zu schaffen .Eines der neuen Symbole monumentaler Machtdemonstration, ist der Parlamentspalast.

Der Bau beschäftigte mehr als fünf Jahre lang 20.000 Arbeiter.

Die bebaute Fläche beträgt 365.000 m². Nicolae Ceaușescu erlebte die Fertigstellung nicht. Er wurde mit seiner Frau nach dem Volksaufstand 1989  hingerichtet. Im April 1991 fiel die Entscheidung, dass der Gebäudekomplex nicht abgerissen sondern in „Palast des Parlaments“ umbenannt wird.  Als Regierungsgebäude wird das Haus nicht genutzt. Es gibt darin ein internationales Konferenzzentrum. In den oberen Etagen befindet sich eine internationale Zoll- und Polizeiorganisation. Auf der Rückseite des Gebäudes ist das Nationalmuseum für Moderne Kunst untergebracht.

Es ist das zweitgrößte Gebäude der Welt nach dem Pentagon.

 

 

Positiv war die Errichtung der U-Bahn, die den heutigen Verkehr in der Stadt enorm entlastet.

Beim Stadtrundgang sahen wir noch einige historische Bauten, die sehr gut erhalten oder wieder hergestellt waren, auch einige orthodoxe Kirchen. Rumänien ist zu 85% orthodox, was auch gelebt wird. Bei der Rückfahrt zum Schiff fuhren wir durch die Walachei.

Die Walachei ist im deutschen Sprachgebrauch ein Synonym für eine abgelegene Landschaft. Zwischen Transsylvanien im Norden und der Donau im Süden liegt diese Landschaft. Nach der Wende wurde die Landschaft stark vernachlässigt, obwohl sie sehr fruchtbaren Boden beinhaltet.

 

 

Donaudelta

 

Das Donaudelta liegt an der Schwarzmeerküste im östlichen Teil Rumäniens im Kreis Tulcea.

Nachdem die Donau 10 Länder hinter sich gelassen hat, teilt sie sich in drei Arme - Chilia im Norden, Sulina in der Mitte und Sfantu Gheorghe im Süden und fließt ins Schwarze Meer. Das Delta beherbergt das mit einer Ausdehnung von etwa 1800 km weltweit größte zusammenhängende Schilfrohrgebiet und ein bedeutendes Vogelschutzreservat mit der größten Pelikankolonie Europas.

Das  Donaudelta stellt nach dem Wolgadelta das zweitgrößte Delta Europas dar.72% der Fläche stehen unter Naturschutz und  liegen  im rumänischen Teil, nur 17% gehören zur Ukraine.

 

Soweit die Theorie. Das sahen wir nicht.

Bild aus Web

 

Unsere Katamaran-Fahrt startete in Tulcea und führte uns durch einen kleinen Teil des Deltas.

Die vielen kleinen Kanäle mit der unberührten Natur sind sehr schön. Sie werden vorwiegend von Silberweiden, Pappeln und Erlen gesäumt. Alle hofften auf einige der 300 Arten der Vögel, die sich wohl im Delta befinden, leider bekamen wir nicht viel davon zu sehen. Auch die  150 Arten von Fischen im Delta sahen wohl nur die vielen Angler am Rand der Flussarme. Da Wochenende war, zelteten sie am Rande und hatten viele Angeln im Wasser.

 

Constanta - Mamaia

Den Rest des Tages fuhren wir nach Mamaia und zu einer Besichtigung von Contanta.

Da Wochenende war und außerdem Ferienzeit , war der Strand überfüllt.

Der Badeort hat durchaus westliches Flair.

Der kleine Stadtrundgang in Constanta zeigte vieles, was inzwischen renoviert war, aber leider auch total zerfallene historische Bauten.

Casino total zerfallen

Viele Häuser sind dermaßen heruntergekommen, dass man richtig traurig werden könnte.

 

 

Rousse

 

Russe (auch Rousse geschrieben) ist mit ca. 166.000 Einwohnern die fünftgrößte Stadt Bulgariens und liegt in Nordbulgarien an der Donau. Der Fluss bildet die natürliche Grenze zwischen Bulgarien und Rumänien und mündet auf rumänischem Territorium in das Schwarze Meer. Es gibt auch die Freundschaftsbrücke, die Bulgarien und Rumänien verbindet. Im Zentrum gibt es einige Gebäude aus der Zeit des Barocks und der Renaissance. Wir besuchten auch ein  Museum, in dem uns ein kleines Klavierkonzert geboten wurde, die Pianistin spielte auf dem ältesten Klavier(100Jahre) Bulgariens. Sehr vieles in der Stadt erinnerte an die kommunistische Vergangenheit.

Unsere Reiseleiterin gab sich große Mühe alles schön zu reden, aber der Mangel war zu offensichtlich, um  es zu glauben. Russe war eine Industriestadt und auch heute ist vieles noch davon geprägt, obwohl viele der Firmen geschlossen wurden. Bulgarien ist das ärmste Land in der EU und viele qualifizierte Menschen verlassen das Land, um in anderen Ländern Arbeit zu finden. Unsere Reiseleiter lobte Russe ununterbrochen als die „schönste Stadt“ Bulgariens.

 

Novi Sad

 

Auf dem Weg nach Novi Sad besuchten wir das Kloster Krusedol.

Das Kloster stammt aus dem 12. Jahrhundert;  später wurde es zerstört und1509 bis 1516 wieder aufgebaut. Dieses Kloster zählt zu den schönsten Klöstern der Region. Auf seinen Wänden sind zahlreiche Fresken von Heiligen aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zu sehen.

Novi Sad liegt an der Donau, 75 km nordwestlich von Belgrad. Mit 300 000 Einwohnern stellt Novi Sad die zweitgrößte Stadt Serbiens dar und ist Hauptstadt der Vojvodina.

1748 wurde Novi Sad (Neusatz) durch eine Urkunde Maria Theresias zur freien Königsstadt. In der zweiten Hälfte des XIX. Jh. galt  Novi Sad als Zentrum der serbischen Kultur und Politik im damaligen Ungarn. Zu dieser Zeit nannte man die Stadt „Serbisches Athen“. Festung Petrovaradin, „Gibraltar an der Donau“, die größte Festung im Österreich-Ungarischen Kaiserreich, wurde erbaut nach den Plänen des Marschalls Vauban, des berühmtesten Militärarchitekten Europas. Die Festung Petrovaradin  ist die in Europa am besten erhaltene Burg dieser Größe. Das Wahrzeichen thront auf einem Hügel über der Donau und zählt zu den wichtigsten historischen Kulturgütern des Landes. Eine Besonderheit ist die Uhr. Sie ist ein Geschenk an die Stadt von Maria Theresia. Die Zeiger sind vertauscht: Minutenzeiger zeigt die Stunde und Stundenzeiger die Minuten. Deshalb nennt man sie "betrunkene Uhr". 

Am 23. Januar 1942 waren in dem Ort Novi Sad auf Geheiß der mit den Nazis verbündeten ungarischen Besatzer 1.246 Juden, Serben und Roma ermordet worden und man warf sie in die Donau.

Im Jugoslawienkrieg hat die Nato im April 1999 drei Donaubrücken in der Hauptstadt der serbischen Provinz bombardiert. Die Trümmer der Brücken blockierten die Donau, die für den Schiffsverkehr unpassierbar wurde. Insgesamt wurden bei der Bombardierung während des NATO-Krieges gegen Jugoslawien elf Brücken zerstört, davon drei über die Donau - allesamt in Novi Sad. Die Brücken wurden wieder aufgebaut, wofür die USA allerdings keinen Cent beisteuerte.

Die Innenstadt ist wirklich schön, besitzt imposante Gebäude, traumhafte Kirchen und eine große, breite Fußgängerzone an der sich viele Geschäfte, Cafés und Restaurants befinden. Vieles erinnert noch an den Einfluss der österreichischen Monarchie.

Mohács,

ist die südlichste Stadt Ungarns.

Die Stadt ist bekannt durch ein trauriges Ereignis in der ungarischen Geschichte, als am 29. August 1526 eine vom polnisch-ungarischen König Ludwig II. geführte Schlacht gegen die Türken verloren wurde. In dieser Schlacht fanden insgesamt 20.000 ungarische Soldaten und auch der König den Tod. Die Folge war eine 150 Jahre dauernde Besatzung, Plünderung und komplette Ausrottung der Bevölkerung in vielen Ortschaften.

In Ungarn ist Fasching kein besonderes Thema, aber in Mohács wird jedes Jahr sechs Tage Fasching gefeiert. Zehntausende Schaulustige kommen in die Stadt, um den Mummenschanz mit aufwendig geschnitzten Holzmasken anzusehen.

Wir fuhren nur durch die Stadt  auf dem Weg nach Pécs.

Pécs

 

Pécs, deutsch Fünfkirchen,  ist die fünftgrößte Stadt Ungarns. Sie liegt nahe der kroatischen Grenze und ist das Zentrum der Donauschwaben.

Pécs ist über 2.000 Jahre alt. Die Ortschaft gab es schon vor den Römern, war von ihnen massiv besiedelt und auch danach von verschiedenen Völkern dauernd bewohnt.

Die Stadt ist die Hochburg der Donauschwaben, in der die zahlenmäßig absolut größte Gruppe der vielen Minderheiten des einstigen Vielvölkerstaates Ungarn leben. Dabei handelt es sich um die Nachkommen der ehemaligen Ostsiedler, die im 18. Jahrhundert von den herrschenden Habsburgern ins Land geholt wurden und an verschiedenen Flecken ansässig wurden. Bis 1918 war Deutsch die Amtssprache in Ungarn.

Vor dem ersten Weltkrieg gab es in Ungarn noch etwa 500.000 Deutschstämmige. Ihre Zahl schrumpfte insbesondere durch die Zwangsaussiedlung nach dem zweiten Weltkrieg auf ca. 300.000. Seit 1995 gibt es noch mehr als 170 deutsche Selbstverwaltungen. Nicht nur dadurch sind die alten Bräuche (z.B. das Kirchweih-Fest) und Traditionen (z.B. die Trachten) lebendig geblieben.

Das charmante Stadtambiente hat dafür gesorgt, dass Pécs zur Europäischen Kulturhauptstadt 2010 gewählt wurde und seitdem von Besuchern aus aller Welt entdeckt wird.

 

Kathedrale und Bischofssitz

Liebesschlösser der Gymnasiasten

Synagoge, wird als katholische Kirche genutzt

Brunnen aus Pyrogranit mir gelblich-grüner Eosinglasur

 

Budapest

 

Budapest,  mit 1,7 Mill. Bewohnern, liegt an der Donau, die an dieser Stelle das ungarische Mittelgebirge verlässt und in die ungarische Tiefebene fließt. Die höchste Erhebung in Budapest ist der zu den  Budaer Bergen zählende 527 Meter hohe János-Berg . Weitere  bekannte Budaer Berge sind der Gellértberg und der Burgberg.

Die Stadt hat sehr viel Ähnlichkeit mit Wien. Der Einfluss des Österreichischen Kaiserreiches ist überall präsent.

Bratislava

 

ist die Hauptstadt der Slowakei und die größte Stadt. Nur 55 km entfernt ist Wien, es verkehren mehrmals am Tag Schnellboote zwischen beiden Hauptstädten. Die Stadt liegt im Dreiländereck Slowakei-Österreich-Ungarn.

Noch immer ist ein erheblicher Teil der Bevölkerung ungarischstämmig, ein weiterer Teil deutsch. Während des österreichischen Kaiserreiches wurde meist Deutsch gesprochen, auch heute ist die Sprache sehr verbreitet.

Bratislava ist die wohlhabendste und wirtschaftlich erfolgreichste  Region der Slowakei. Sie erwirtschaftet  fast 25 Prozent des slowakischen Bruttoinlandsproduktes.

Viele ausländische Firmen, wie Volkswagen, haben einen Sitz in der Stadt.

 Auf dem Weg nach Melk - Dürnstein

 

Melk

 

war die letzte Station der Besichtigungen. Das Benediktinerkloster Melk wurde 1702-1746 im Barockstil errichtet. Mit dem traditionellen Erwerbszweig des Klosters, der Land- und Forstwirtschaft, können weder Aufwendungen noch der laufende Betrieb finanziert werden. So wurde der Tourismus zu einer weiteren Einnahmequelle. Jährlich besuchen ca. 500.000 Gäste das Stift.

Fazit der Reise

 

Das „Luxusschiff“  im 5 Sterne Sektor anzusiedeln, ist nicht wirklich gerechtfertigt.

Die Kabinen und das Interieur sind es wert. Die Leistungen dagegen weniger.

Die Küche benennt ihre Speisen mit exotischen Namen, die Größe der Portionen ist minimalistisch, die Dekoration ist optisch aufgemacht, der Inhalt dagegen hat kein 5 Sterne Niveau. Die Getränke sind stark überteuert. Sehr unangenehm empfanden wir die späten, starren Abendessenszeiten. Über eine Stunde auf den Hauptgang zu warten, war keine Seltenheit. Vergleicht man es mit einem wirklichen Luxusschiff wie der Europa2 hält dieses Schiff den Vergleich keinesfalls stand.

Eine Flusskreuzfahrt werden wir wohl nicht mehr machen.